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IPv4 vs IPv6

IPv4 (32 Bit, ~4,3 Milliarden Adressen) ist seit 2011 erschöpft und wird teurer; IPv6 (128 Bit) liefert praktisch unbegrenzten Adressraum, ist aber nicht überall verfügbar.

IPv4 nutzt 32-Bit-Adressen im Format 203.0.113.42 — der globale Adresspool ist seit 2011 erschöpft, freie IPv4-Blöcke werden auf Sekundärmärkten für 40–60 $ pro Adresse gehandelt. Hosting-Anbieter geben deshalb pro Cloud-Instanz oft nur noch eine IPv4 mit Aufpreis (Hetzner Cloud: ~0,60 €/Monat) oder gar keine standardmäßig (AWS Lightsail). IPv6 (128 Bit, 2001:db8::1) ist seit 1998 standardisiert und löst das Adressproblem dauerhaft, wird aber nur von ~45 % aller Internet-Nutzer aktiv genutzt — heißt: ein reiner IPv6-only-Server ist für viele Besucher und ältere Mailserver nicht erreichbar. Best Practice: Dual-Stack-Setup mit IPv4 + IPv6, fallback-fähig konfiguriert. Hosting-Vergleich: IPv6 ist bei allen seriösen deutschen Anbietern (netcup, Hetzner, Cloud86, 1blu) inklusive, IPv4 zunehmend separat bepreist.

Auch bekannt als

IPv4, IPv6, Dual-Stack

Verwandte Begriffe

Quellen

Stand: 16.05.2026