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KVM

Kernel-based Virtual Machine — der in den Linux-Kernel integrierte Open-Source-Hypervisor, auf dem die meisten europäischen VPS-Angebote laufen.

KVM (Kernel-based Virtual Machine) wandelt einen Linux-Host in einen Typ-1-Hypervisor um und nutzt die Hardware-Virtualisierungs-Befehle moderner CPUs (Intel VT-x, AMD-V) für nahezu native Performance. Jede virtuelle Maschine läuft als eigener QEMU-Prozess mit eigenem Kernel und eigenem OS — anders als bei Container-Lösungen wie LXC oder Docker, bei denen sich alle Gäste den Host-Kernel teilen. Für VPS-Kunden bedeutet KVM: echtes eigenes OS (auch Windows, BSD, exotische Distros), volle Kernel-Module-Freiheit, eigenes Mounting, Swap, Iptables — und damit verbunden auch die volle Wartungs-Verantwortung. Anbieter wie netcup, Hetzner, Contabo, Cloud86 und die meisten europäischen VPS-Hoster setzen auf KVM, weil Open-Source-Lizenz und Performance-Profil unschlagbar sind.

Auch bekannt als

Kernel-based Virtual Machine, KVM-Virtualisierung

Verwandte Begriffe

Quellen

Stand: 16.05.2026